Wenn es sich tatsächlich als authentisch herausstellen sollte: Genialer Fund, vor allem für den Besitzer, der diese Sammlung um 45 Dollar erstanden hat:
http://orf.at/stories/2005881/2005880/
Man sollte echt öfter auf Flohmärkte gehen…
Ich hab leider noch keine Fotos von ihm “in Natura” gesehen, sicher beeindruckend! Allein was man hier im Artikel an Fotos herumliegen sieht, sieht schon fantastisch aus!
Ich hatte mir schon länger vorgenommen, zumindest ein paar Fotos von der aktuellen Baustelle am Matzleinsdorferplatz zu machen, einfach um das festzuhalten. Nun ergab sich es sich im Zuge eines kleinen Fotospaziergangs. Ich wollte den kürzesten Weg zu Fuß rauf auf den Wienerberg finden (kurz gefasst: Es gibt leider keinen, der Hauptstraßen völlig vermeidet).
Hier ist sie also: Die Baustelle für den Anschluss an den neuen Hauptbahnhof! Sieht im Moment eher aus wie eine Startbahn für den nächsten Red Bull Flugwettbewerb…
Viel interessanter fand ich aber das Betriebsgelände der ÖBB dahinter – auf welchem sich bereits etliche Sprayer verewigt haben:
Hat für mich einen gewissen morbiden Charme…
Und da das Beste immer zum Schluss kommen sollte: Endlich am Wienerberg angekommen, und ebenfalls endlich angekommen: Der Frühling!
Muss ehrlich sagen: So einfach dieses Fotos auch ist, es gefällt mir sehr! (Obwohl ich dabei irgendwie an den ersten Bildschirmhintergrund von Windows XP denken muss…)
Mal wieder Neues zu meinem absoluten Lieblingsthema – dem wunderbaren österreichischen Gewerberecht. Wobei, “neu” wohl leider nicht stimmt. Denn kritische Stimmen gibt es schon lange, und wird es immer geben, doch ob es tatsächlich mal zu einer Novelle kommt, die ihren Namen auch verdient? Die Hoffnung stirbt zwar bekanntlich zuletzt, doch allein mir fehlt der Glaube…
Eine, die davon ein Lied singen kann, ist Rita Newman, eine der arriviertesten heimischen Fotografinnen. Die Kunstgeschichte-Absolventin hat zahlreiche Preise eingeheimst, fotografiert für große Unternehmen ebenso wie für die öffentliche Hand. Vor einiger Zeit, so erzählt sie erbost, wurde ihr angeboten, in einem großen Museumsprojekt einen Stand für Besucherfotografie zu entwickeln. Voraussetzung dafür: ein Gewerbeschein – der wiederum nur mit Meisterprüfung zu bekommen ist. Von der Innung erhielt sie die mündliche Zusage für eine Ausnahmeregelung, nahm darauf prompt einen Kredit über 80.000 Euro auf – und wartete danach demütig auf das heiß begehrte Papier. Allerdings: In der Innung wollte sich plötzlich niemand mehr an die Zusage erinnern. Das Projekt wurde abgeblasen, ein halbes Jahr Arbeit und ein Haufen Geld waren dahin. „Ich habe eine große Wut auf diese Art des Denkens“, sagt Newman. Was ihr nicht zu verdenken ist.
Ein kleiner Auszug aus diesem Trend-Artikel, den ich soeben entdeckt habe. Lesen und wundern (oder ärgern, sofern ebenfalls selbst betroffen…)
…liegt schon ein paar Jahre zurück!
Nichts desto trotz möchte ich sie an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen: Es handelte sich um ein Cover für eine CD einer US-lokalen Jazz-Komponistin und Sängerin namens Susan Covey. Zu der Zeit, als ich noch versuchte meine Fotos über damals aufkommende “Stock Photography” Seiten um wenig Geld (an eine möglichst breite Masse) zu verkaufen, erwarb sie die Nutzungsrechte an meinem Foto “Moon over my terrace”. Das Ergbebnis war die CD, welche auf Ihrer Seite im Vordergrund abgebildet ist, und man hier bewundern kann.
Es ist schon witzig, wie sich im Laufe der Jahre die eigenen Ansprüche ändern. Heute würde mir nicht mehr einfallen, dieses Foto überhaupt zu präsentieren (außer aus “nostaligischen” Gründen, wie gerade eben), geschweige denn käme ich auf den Gedanken, jemand würde Geld dafür bezahlen wollen! Doch im Grunde wohl eigentlich ein falscher Ansatz, denn auch (oder gerade eben?) heute, im Zeitalter wo “Perfektion” immer leichter produzierbar ist (und sei es durch Nachbearbeitung in Photoshop & Co), sind es manchmal ausgerechnet die technisch nicht perfekten Aufnahmen, die eine gewisse Faszination ausüben können – eben weil sie sich von der Masse der makellosen, High-Dynamic-Range Hochglanzfotos abheben…
Vielleicht bin ich ja mal so “mutig”, und lasse einige meiner Fotos von meinem Umfeld einem “Ranking” unterziehen. Es würde mich gar nicht wundern, wenn sich völlig andere Aufnahmen als Favoriten herausstellen würden, als ich eigentlich erwarten würde!
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